Knochendichtemessung bei Osteoporose / Knochenschwund

Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche (Frakturen) anfälliger macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz . Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen.Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter.

 

Häufige Folgen der Osteoporose sind Knochenbrüche. Nach Häufigkeit sortiert sind dies:

Wirbelkörper-Einbrüche, Hüftgelenksnahe Oberschenkelknochenbrüche (u. a. Schenkelhalsfraktur), Handgelenksnahe Speichenbrüche, Oberarmkopfbruch (subcapitale Humerusfraktur), Beckenbruch.

 

Die Osteoporose-Diagnose erfolgt unter anderem durch eine Messung der Knochendichte.

Frühzeitig durchgeführt, kann dieses Verfahren eine erfolgreiche Behandlung des Knochenschwunds entscheidend beeinflussen. Neben der Erkennung und Verhütung von Risikofaktoren ist eine frühe Diagnose entscheidend für eine erfolgreiche Osteoporose-Therapie. Diese Diagnose wird bei uns mit der DEXA Methode („dual energy x-ray absorptiometry“)  durchgeführt: dieses Verfahren bietet die beste Möglichkeit, Osteoporose bereits früh  zu erkennen oder das Risiko derselben bereits im Vorfeld zu prognostizieren. Neben den Vorteilen der hohen Präzision setzt die Knochendichtemessung mittels DEXA den Organismus einer nur geringen Strahlenbelastung aus.

 

Die Knochendichtemessung  liefert folgende Informationen:

Risikoabschätzung einer späteren Osteoporose, Rate des Knochenverlustes durch Verlaufs-/Kontrollmessungen, Dokumentation der Wirksamkeit oder auch Erfolglosigkeit der Behandlung.

 

Wie funktioniert die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Die Knochendichtemessung ermittelt den Mineralstoffgehalt der Knochen per DEXA-Verfahren, einer speziellen Art der Röntgenuntersuchung. Die  Röntgenstrahlung durchdringt den Knochen und wird dabei abgeschwächt. Je dichter der Knochen, desto stärker erscheint im Ergebnis die Abschwächung der Strahlung. Standardisiert wird die Knochendichte im Bereich der Wirbelsäule und der Hüftgelenke gemessen.

 

Was erwartet Sie bei der Knochendichtemessung?

Das Gerät sieht wie eine grosse Untersuchungsliege aus. Das Gerät ist offen und von allen Seiten her einsehbar. Ein schmaler Scanner läuft in einem Abstand von ca. 20 cm über ihren Körper. Die Untersuchung selbst dauert zwischen 10-15 Minuten. Dabei sollten Sie ganz ruhig liegen bleiben und normal atmen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.

 

Wichtige Information zur Knochendichtemessung!

Wir führen nur die technische Untersuchung durch. Die Besprechung der Untersuchungsresultate erfolgt durch den zuweisenden Arzt.

 

Achtung:

Die Osteodensitometrie wird nur in bestimmten Fällen von Ihrer Krankenkasse bezahlt und muss allenfalls durch die Patientin oder den Patienten selbst bezahlt werden.

 

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse nach der entsprechenden Vergütungspolitik.